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روسیه رزمایش نظامی را آغاز می کند[لودکه اشتفن، اشپیگل(آلمان)، 11ژانویه 2022]

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خبرگزاری روسی اینترفکس به نقل از ارتش روسیه گزارش داد، سه هزار سرباز روسی تمرینات نظامی خود را روز سه شنبه آغاز کردند. گفته می شود که این تمرینات با مهمات جنگی از جمله تانک های T-72B3 و نفربرهای زرهی BMP-2 انجام می گیرد. بر این اساس، رزمایش ها در نزدیکی مرز بلاروس و همچنین در مناطق ورونژ، بلگورود و بریانسک، یعنی نه چندان دور از مرز با اوکراین برگزار می شود.


1.    خبرگزاری روسی اینترفکس به نقل از ارتش روسیه گزارش داد، سه هزار سرباز روسی تمرینات نظامی خود را روز سه شنبه آغاز کردند. گفته می شود که این تمرینات با مهمات جنگی از جمله تانک های T-72B3 و نفربرهای زرهی BMP-2 انجام می گیرد. بر این اساس، رزمایش ها در نزدیکی مرز بلاروس و همچنین در مناطق ورونژ، بلگورود و بریانسک، یعنی نه چندان دور از مرز با اوکراین برگزار می شود.
2.    بنا به اطلاعات آمریکا، روسیه بیش از 100 هزار سرباز را به مرز با اوکراین فرستاده و بر اساس گزارش نیویورک تایمز، اکنون هواپیماهای جنگی، هلیکوپترهای ترابری و هلیکوپتر نیز ارسال شده اند.
3.    با توجه به استقرار گسترده نیروهای روسیه، غرب نگران است که مسکو پس از الحاق کریمه اکنون تهاجم جدیدی را تدارک می بیند. مسکو قاطعانه این موضوع را رد می کند، اما در عین حال خواستار تعهد آمریکا و ناتو برای منع پیشروی ناتو به سمت شرق و ایجاد پایگاه های نظامی آمریکا در کشورهای حوزه نفوذ شوروی سابق است. این خواسته توسط چندین عضو ناتو رد شده است.
4.    جولیان اسمیت، سفیر آمریکا در ناتو، روز سه شنبه گفت که روسیه هیچ "سیگنال واضحی برای کاهش تنش" نمی فرستد. ما فکر می کنیم که آنها برنامه هایی برای اعزام نیروهای بیشتری دارند."
اداره کل رسانه های خارجی
ترجمه: عطیه خرِّم

Russland beginnt Militärübung
Dreitausend Soldaten, Panzer, scharfe Munition: Das russische Militär hat am Dienstag mit Übungen nahe der ukrainischen Grenze begonnen. Die USA rechnen damit, dass der Kreml seine Truppen weiter aufstockt.
Steffen Lüdke 11.01.2022, 17.12 Uhr Spiegel
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Dreitausend russische Soldaten haben am Dienstag nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax mit Militärübungen begonnen. Dabei soll es sich um Übungen mit scharfer Munition handeln, unter anderem seien Panzer des Typs T-72B3 und Schützenpanzer des Typs BMP-2 beteiligt.
Die Agentur berief sich bei ihren Angaben auf das russische Militär. Demnach fänden die Übungen nahe der belarussischen Grenze statt, aber auch in den Regionen Woronesch, Belgorod und Brjansk, also unweit der Grenze zur Ukraine.
Mehr als 100.000 Soldaten
Russland hat nach US-Erkenntnissen mehr als 100.000 Soldaten an die Grenze zur Ukraine geschickt. Dazu kommen nach einem Bericht der »New York Times« inzwischen auch Kampfflugzeuge, Transporthubschrauber und Helikopter.
Der Westen ist angesichts des massiven russischen Truppenaufmarschs besorgt, dass Moskau nach der Annexion der Krim einen erneuten Einmarsch im Nachbarland vorbereitet. Dies weist Moskau kategorisch zurück. Gleichzeitig fordert der Kreml von den USA und der Nato aber Abkommen, mit denen eine Osterweiterung der Nato sowie die Errichtung von US-Militärstützpunkten in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre untersagt werden sollen. Dies wiederum wird von mehreren Nato-Mitgliedern abgelehnt.
Man sehe derzeit keine »klaren Signale von Deeskalation« durch Russland, sagte die US-Botschafterin bei der Nato, Julianne Smith, am Dienstag. »Wir glauben, dass sie Pläne haben, mehr Truppen nach vorn zu verlegen.«
Erstes Treffen in Genf ohne Durchbruch
Ein Treffen amerikanischer und russischer Unterhändler war am Montag in Genf nach fast acht Stunden zu Ende gegangen. Einen Durchbruch in den Verhandlungen gab es wie erwartet nicht. Die USA hätten unter anderem Abrüstungsgespräche angeboten, wenn Russland die gleichen Schritte unternehme, sagte US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman. Solche Gespräche könnten etwa im Rahmen des Russland-Nato-Rats, der am Mittwoch in Brüssel tagt, stattfinden.
Ihr russischer Amtskollege Sergej Rjabkow versicherte, Russland habe »keine Intentionen, die Ukraine anzugreifen«, und bezeichnete die Lage als »nicht hoffnungslos«. »Das Gespräch war schwierig, aber sehr professionell, tiefgründig und konkret«, sagte Rjabkow. Moskau habe aber auch klargemacht, dass in Bezug auf wesentliche Forderungen Fortschritte erzielt werden müssten.
Am Mittwoch ist eine Sitzung des Nato-Russland-Rats in Brüssel angesetzt – die erste seit zweieinhalb Jahren. Danach soll es am Donnerstag in Wien Gespräche im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geben.
 
https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krise-russland-beginnt-militaeruebung-usa-gehen-nicht-von-deeskalation-aus-a-383a6572-aeff-4d75-92fe-689a60bf17ec

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