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تحریک ترامپ: چین 400 میلیارد دلار به صنعت نفت ایران کمک می کند [کریستف ساکمن، فوکوس (آلمان)، 10 سپتامبر 2019] (اداره کل رسانه های خارجی، مترجم: عطیه خرم)

ایران از زمان اعمال تحریم های جدید آمریکا علیه این کشور در حدود یک سال پیش، با فروش نفت خود مشکل پیدا کرده و تولید روزانه آن به طور ناگهانی به نصف کاهش یافته است. اما اکنون این کشور شریک جدیدی یافته: در پایان هفته گذشته چین موافقت کرد 280 میلیارد دلار در صنعت نفت ایران هزینه کند: افتتاح میادین جدید نفتی، استقرار پمپ های جدید و تاسیس پالایشگاه ها و کارخانه های دیگر برای صنعت پتروشیمی. علاوه بر این، حدود 120 میلیارد دلار دیگر نیز برای گسترش زیرساخت ها، یعنی در ساخت جاده ها و بنادر سرمایه گذاری خواهد شد. این سرمایه گذاری ها طی مدت 5 سال انجام می شود.

تحریک ترامپ: چین 400 میلیارد دلار به صنعت نفت ایران کمک می کند
چکیده:
ایران از زمان اعمال تحریم های جدید آمریکا علیه این کشور در حدود یک سال پیش، با فروش نفت خود مشکل پیدا کرده و تولید روزانه آن به طور ناگهانی به نصف کاهش یافته است. اما اکنون این کشور شریک جدیدی یافته: در پایان هفته گذشته چین موافقت کرد 280 میلیارد دلار در صنعت نفت ایران هزینه کند: افتتاح میادین جدید نفتی، استقرار پمپ های جدید و تاسیس پالایشگاه ها و کارخانه های دیگر برای صنعت پتروشیمی.
علاوه بر این، حدود 120 میلیارد دلار دیگر نیز برای گسترش زیرساخت ها، یعنی در ساخت جاده ها و بنادر سرمایه گذاری خواهد شد. این سرمایه گذاری ها طی مدت 5 سال انجام می شود.
در عوض، چین دسترسی تقریبا بی حد و مانعی به نفت ایران خواهد داشت. بر اساس این توافق، شرکت های چینی قراردادهای بهره برداری از تمامی میادین نفتی دست نخورده، بسته شده یا هنوز به بهره برداری نرسیده را دریافت می کنند.
علاوه بر این، چین برای خرید نفت ایران 32٪ تخفیف به نسبت قیمت بازار جهانی دریافت می کند. از سوی دیگر، این کشور متعهد شده که سالانه مقدار مشخصی نفت را خریداری کند. البته پکن می تواند پرداخت هزینه آن را تا دو سال پس از تحویل به تعویق انداخته و مبلغ آن را به یوان چینی (به جای یورو یا دلار آمریکا) یا سایر "ارزهای نرم" پرداخت کند.
از این طریق، ایران نه تنها برای نفت خود خریداری یافته و در نتیجه درآمدهای مهم دولتی را تضمین می کند، بلکه یک شریک بزرگ استراتژیک نیز به دست آورده است. با وجود این، چین به خاطر تهدیدهای آمریکا مبنی بر تحریم تمام شرکای تجاری ایران، در تلاش است تا توافق با ایران را به گونه ای تنظیم کند تا بنگاه های بزرگ دولتی تا حد ممکن تحت تأثیر قرار نگرفته و بتوانند به تجارت در آمریکا ادامه دهند.
منبع: اداره کل رسانه های خارجی

 

 

Provokation gegen Trump: China hilft Irans Ölindustrie mit 400 Milliarden Dollar
Christoph Sackmann, 10.09.2019, Focus
Der Iran hat Probleme, sein Öl zu verkaufen, seit die USA vor rund einem Jahr neue Sanktionen gegen das Land einsetzten. Jetzt will China helfen: Donald Trumps Gegenspieler will insgesamt 400 Milliarden Dollar in die Ölindustrie und Infrastruktur investieren – und sichert sich im Gegenzug iranisches Öl.
Im Iran liegen die viertgrößten Ölreserven der Welt, doch viel kann sich das Land davon nicht kaufen – wortwörtlich. Denn seit die USA im November 2018 neue Sanktionen gegen das islamische Land einsetzten, kann der Iran sein Öl auf dem Weltmarkt kaum noch verkaufen. Die USA drohen jedem Staat mit Sanktionen, der sich den Rohstoff aus dem Mittleren Osten sichert.
So ist die tägliche Produktion schlagartig auf die Hälfte gesunken. Im Juli förderte der Iran 2,2 Millionen Barrel Öl am Tag. Das reicht weltweit nur zum zehnten Platz, weit abgeschlagen hinter den USA, Russland und Saudi-Arabien, aber auch hinter den Nachbarn Irak und Kuwait.
China will bis zu 400 Milliarden Dollar investieren
Doch jetzt hat das Land einen neuen Partner gefunden: China erklärte sich am Wochenende bereit, Unsummen in die iranische Ölindustrie zu stecken. 280 Milliarden Dollar, so viel wie etwa zwei Drittel des deutschen Staatshaushaltes, sollen in den kommenden Jahren im Land investiert werden – in die Erschließung neuer Ölfelder, in neue Pumpen, Raffinerien und andere Fabriken für die petrochemische Industrie.
Dazu kommen rund 120 Milliarden Dollar für den Ausbau der Infrastruktur, also in den Bau von Straßen und Häfen. Schon länger plant der Iran den Bau eines neuen Handelshafens in Bandar-e-Jask am Golf von Oman.
China kauft nicht nur iranisches Öl, sondern fördert es auch
Im Gegenzug sichert sich China einen nahezu ungehinderten Zugang zum iranischen Öl. So beinhaltet die am Wochenende in ihren Grundzügen beschlossene Vereinbarung zwischen beiden Ländern, dass chinesische Firmen die Aufträge für den Betrieb aller noch unerschlossenen, derzeit geschlossenen oder noch nicht vollständig errichteten Ölfelder bekommen.
Außerdem bekommt China für den Kauf von iranischem Öl Rabatte von bis zu 32 Prozent gegenüber dem Weltmarkt-Preis. Dafür verpflichtet sich das Land aber auch, eine gewisse Menge des Rohstoffes pro Jahr abzunehmen. Dem iranischen Außenministerium zu Folge ist diese Menge aber so groß, dass das Land die Förderung an seinen drei größten Ölfeldern wieder steigern muss.
Die Bezahlung darf Peking sogar bis zu zwei Jahre nach der Lieferung herauszögern und sie darf dann sowohl in chinesischen Yuan (anstatt Euro oder US-Dollar) oder anderen „weichen Währungen“ erfolgen. Mit letzterem sind etwa die Währungen vieler afrikanischer Staaten gemeint, in denen China ähnliche Projekte betreibt. So könnten sich die Chinesen Währungsschwankungen zu Nutze machen.
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China kann Iran-Resolutionen im Weltsicherheitsrat blockieren
Der Iran gewinnt durch das Projekt nicht nur einen Abnehmer für sein Öl und damit wichtige Staatseinnahmen, sondern auch einen strategisch großen Partner. China kann als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates etwa alle Resolutionen gegen den Iran blockieren – allerdings nicht die schon bestehenden US-Sanktionen außer Kraft setzen.
Diese sind es auch, die den einzigen Schatten auf das Projekt werfen. China selbst muss sich vor Vergeltung von US-Präsident Donald Trump kaum fürchten. Das Verhältnis beider Länder ist durch den Handelskrieg sowieso schon belastet genug.
China will US-Sanktionen umgehen
Allerdings hatten die USA angedroht, auch alle Firmen mit Sanktionen zu belegen, die die Iran-Sanktionen brechen. China versucht deswegen, das Abkommen mit dem Iran so zu gestalten, dass seine großen Staatsunternehmen möglichst wenig betroffen sind und weiter auch in den USA Geschäfte machen können. Wie das gelingen soll, ist bisher noch unklar.
Eine Methode dazu hatte die EU Anfang des Jahres probiert. Über eine staatliche Handelsbank (INSTEX) sollten Ölkäufe aus dem Iran mit Warenlieferungen aus Europa verrechnet werden, so dass technisch gesehen keine EU-Firma mit dem Iran Geschäfte tätigte. Bisher funktioniert das nicht so recht, weil sich einerseits Russland und China nicht daran beteiligen, zum anderen EU-Firmen zwar gerne viel Öl aus dem Iran kaufen möchten, im Gegenzug aber wenig zu liefern haben.
Die USA haben auf das neue Abkommen bisher noch nicht reagiert. Es ist auch noch in einem frühen Stadium. Irans Außenminister Mohammad Javad Zarif einigte sich mit seinen chinesischen Kollegen bei einem Staatsbesuch Ende August vorerst nur auf einen groben Zeitplan. Selbst nach Abschluss eines Vertrages wird es noch dauern, bis tatsächlich iranisches Öl nach China fließt: Die Investitionen sind für einen Zeitraum von fünf Jahren geplant.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/trotz-us-sanktionen-provokation-gegen-trump-china-hilft-irans-oelindustrie-mit-400-milliarden-dollar_id_11127580.html

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